Die Welt in unserem Haus – mit Migranten und Flüchtlingen

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Situation von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland stark gewandelt. Die Auseinandersetzung und Zusammenarbeit mit Migranten hat in unserer Gesellschaft an großer Bedeutung und Relevanz gewonnen. Deutschland zählt mit 6,9 Mio. Ausländern (Stand 2011) als von Migration geprägte Gesellschaft. Speziell in Nürnberg leben 37.352 Menschen aus anderen EU-Ländern und 56.356 Menschen aus nicht EU Ländern also gut 17,8% der gesamten Stadtbevölkerung (Stand: 2013). Die Stadt wird somit von ihrer multikulturellen Bevölkerung geprägt. Nürnberg sieht die kulturelle Vielfalt ihrer Bevölkerung als Vorteil und Bereicherung für die Stadtgesellschaft und setzt sich für eine breite Willkommens- und Anerkennungskultur ein. Migrant sein bringt allerdings auch einige Schwierigkeiten und Problematiken mit sich. So ist jeder dritte Arbeitslose in Nürnberg Migrant. Integratonsprobleme haben konkrete Auswirkung auf die Teilhabe der Gesellschaft. Für Ausländer (insbesondere Flüchtlinge) haben zudem rechtliche Einschränkungennegative Auswirkungen auf den sozioökonomischen Status.

Im Umgang mit solchen Faktoren zeigt sich der CVJM  mit verschiedenen Projekten wertschätzend und respektvoll gegenüber allen Menschen. Durch persönliche Kontakte, die durch die Angebote hergestellt werden, wird Hilfe zur Selbsthilfe betrieben und persönliche Probleme und Konflikte mit der deutschen Gesellschaft abgefangen. Ziel dabei ist die chancengleiche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am öffentlichen Leben, an allen Leistungen und Angeboten. Zudem sollte Offenheit für Migranten und interkulturelle Kompetenz alle Bereiche der Gesellschaftdurchdringen, um das Konfliktpotential mit und bei Menschen mit Migration entgegenzuwirken. Folgende Angebote macht der CVJM:

Unterstützt wurden bzw. werden wir durch bei den Projekten von der Evangelischen Landeskirche und Diakonie Bayern (F.I.T.-Projekt), dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Auerbach-Stiftung.